November 27, 2019 sarah

Augmented Reality im Marketing nutzen

Die Möglichkeiten von Augmented Reality im Marketing werden von Jahr zu Jahr beeindruckender. Storytelling war noch nie so einfach wie mit heutiger Technologie. Dennoch gibt es nur wenige Unternehmen, die Augmented Reality in ihre Marketingstrategie einbinden.

Gute Gründe für den Einsatz von Augmented Reality im Marketing

Reichweite ist kein Problem

Mittlerweile besitzt fast jeder ein Smartphone und besser noch – ein AR-fähiges Smartphone! Spätestens seit Pokémon ist Augmented Reality in der Mitte der Gesellschaft angekommen und stößt nicht länger auf Verwirrung. Allerdings lassen sich Kunden dadurch nicht mehr so leicht beeindrucken wie noch vor ein paar Jahren.

Erst testen, dann kaufen

Ein Hauptgrund, warum sich der E-Commerce noch immer nicht gegen Einkaufsläden durchgesetzt hat, ist, dass potenzielle Kunden Produkte ausprobieren wollen, bevor sie sie kaufen. Mit Augmented Reality können Ihre Kunden Produkte wie Make-up, Kleidungsstücke, Autos oder Möbel in einer App anpassen und direkt an sich oder direkt vor ihrer Nase bewundern, ohne ihre eigenen vier Wände verlassen zu müssen.

Zusätzliche Informationen in AR

Augmented Reality fügt der physischen Ebene Ihres Unternehmens oder Produkts eine digitale Komponente hinzu. Ihre Kunden können das Produkt oder ein Objekt in Ihrem Laden scannen, um in Sekundenschnelle an zusätzliche Informationen zu gelangen. Blenden Sie aufwändige Animationen oder interaktive Grafiken in die echte Welt ein, um Ihre Kunden nachhaltig zu beeindrucken.

AR erzeugt Social Media Buzz

Je kreativer Sie bei der Gestaltung Ihrer Augmented Reality-Anwendung sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie sich in sozialen Netzwerken im Netz wie ein Lauffeuer verbreitet. Ein hochwertiges AR-Erlebnis bringt die Menschen zum Reden und erzeugt schöne Erinnerungen, die potenzielle Kunden nachhaltig mit Ihrer Marke verbinden.

Augmented Reality als Verkaufstool

Dank Augmented Reality müssen sich Verkäufer nicht mehr auf Broschüren, Flyer oder PowerPoint-Präsentationen verlassen, um ein Produkt für den Kunden attraktiv zu machen. Mit den AR-Vertriebstools können Kunden Produkte im Voraus im Detail betrachten und sich einen Überblick über die einzelnen Komponenten großer oder komplexer Produkte verschaffen. Mit einer hochwertigen AR-App kann der Kunde das Produkt darüber hinaus selbst konfigurieren und das Ergebnis von allen Seiten betrachten, bevor er sich für einen Kauf entscheidet.

Augmented Reality im Marketing – erfolgreiche Apps und Kampagnen

Augmented Reality verleiht Marketing nicht nur in der Theorie das gewisse Etwas. Zahlreiche Beispiele belegen den vielseitigen Funktionsumfang, den AR dem Marketing zu bieten hat.

Pepsis AR Bushaltestelle

Ein Beispiel für die Nutzung von Augmented Reality für Marketingzwecke ist die  Pepsi-Kampagne an einer Bushaltestelle in London. Das Unternehmen installierte einen Bildschirm mit integrierter Kamera an die Seitenwand eines Wartehäuschens, um die Wartenden mit Augmented Reality zu beeindrucken. Betrachter konnten beobachten, wie ein wilder Tiger, Roboter und UFOs die Stadt unsicher machten. Erst auf den zweiten Blick wurde klar, dass es sich um eine Illusion mittels Augmented Reality handelte. Indem Pepsi den Londonern eine spannende Wartezeit bescherte, wurde die Kampagne in kürzester Zeit ein viraler Erfolg.

Stadionplätze vorab betrachten mit StubHub

Pünktlich zu Amerikas größtem Sportevent – dem SuperBowl – gewährte StubHub potenziellen Ticketkäufern einen immersiven Blick auf das Stadion und die verfügbaren Plätze. Mit der AR-Funktion der App können Fans mit ihren Mobilgeräten den Innenraum des Stadions von Innen betrachten. Bei ihrer 3D-Tour durch die Ränge wählen sie schließlich den Platz aus, der ihnen die beste Sicht auf das Spielfeld ermöglicht. Innerhalb der App können Fans außerdem die Umgebung des Stadions betrachten und sich einen Überblick verschaffen, wo sie ihre Tickets abholen oder ihr Auto abstellen können.

Virtuelle Umkleidekabinen von Meepl

Viele Kunden zögern beim Kauf von Kleidung im Internet, weil ihnen die Umkleidekabine fehlt. Das Tech-Startup Meepl hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Problem mit einer Anwendung zu lösen: Mit Meepl können Ihre Kunden Kleidung digital anzuprobieren, bevor Sie sie in Ihrem Onlineshop kaufen. Voraussetzung ist, dass sich der Nutzer im Vorfeld mit seiner Handykamera fotografiert und die entstehenden Bilder hochlädt. Anschließend berechnet die App die Maße des Nutzers und erstellt einen realitätsnahen Avatar, an dem die Nutzer verschiedene Kleidungsstücke ausprobieren können. Laut Angaben des Unternehmens ist die Genauigkeit dank künstlicher Intelligenz vergleichbar mit den Messungen eines Schneiders.

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